Mondenergie!

Hallo meine Freunde! Heute machen wir eine Entdeckungsreise unseres blauen Planeten und sogar darüber hinaus, weil wir seine Grenzen überwinden und zu unserem Satelliten reisen, der unsere Nächte erleuchtet: der Mond! Und der beeinflusst auch dich! Viele Volksweisheit haben ihre Wurzeln in der Zeit, als der Mensch im Einklang mit der Natur rlebte, und eine Spur dieses Zeitalters lebt auch heute noch, auch wenn wir uns weit von der Natur entfernt haben. Denn wenn der Mond die Gezeiten beeinflusst, warum sollte er dann nicht auch uns beeinflussen?

Der einzige wissenschaftlich nachgewiesene Einfluss, den der Mond auf die Erde ausübt, ist die Gravitation. Unser Satellit ist 384.000 km von der Erde entfernt und hat eine Größe von 1/77 im Vergleich zu der des Blauen Planeten. Der Einfluss des Mondes wirkt sich jedoch auf die Erdatmosphäre aus, da der Mond selbst ein Gravitationsfeld hat: Dieses Feld ist zwar viel weniger stark als das terrestrische, hat aber Auswirkungen auf die flüssige Masse der Erde, d.h. auf die Meere. Aufgrund der Anziehungskraft des Mondes treten auf der Erde sogenannte Ebbe- und Flutphänomene auf: Innerhalb eines Mondtages (der 24 Stunden und 50 Minuten dauert) treten sie an derselben Stelle mit einer Periodizität von 12 Stunden und 25 Minuten auf! 

Stell dir vor, der Mond übt eine so große Anziehungskraft aus, dass er beim Anziehen des Wassers die Bewegung der Erdrotation verlangsamt und sich damit die Dauer des Tages, unmerklich ausdehnt. Einige Studien zeigen, dass die Tage vor 1,5 Milliarden Jahren ungefähr 18 Stunden dauerten, weil der Mond näher an der Erde war. Die Erde verhält sich, während sich der Mond entfernt, wie eine Tänzerin, die, um eine Pirouette zu machen, die Arme ausbreitet, um sich auszugleichen: Sie verlangsamt ihren Rhythmus, und die Tage werden länger! Natürlich ist das Maß dieser fortschreitenden Entfernung minimal: nur 3,82 Zentimeter pro Jahr!

Aber wenn wir wissen, dass der Mond wirklich Einfluss auf die Gezeiten hat, wie gehen wir dann damit mit der weit verbreiteten Weisheit um, dass er sich auch auf unsere Haare, das Wachstum von Blumen und Pflanzen auswirkt? Es gibt vier Mondphasen: Wenn der Mond zwischen der Erde und der Sonne ist, sehen wir ihn nicht, das ist die Phase des Neumonds; wenn die Scheibe des leuchtenden Mondes erscheint, bedeutet dies, dass er sich in einer Wachstumsphase befindet, bis er die Phase eines Vollmonds erreicht. Wenn er anfängt abzunehmen, sind wir im abnehmenden Mond. 

Unsere Großeltern achteten sehr auf die Mondphasen, um den Garten anzupflanzen und zu säen: So soll der Boden während der Neumondphase von innovativer Energie profitiert haben, eine perfekte Zeit, um den Organismus und auch den Boden zu entgiften und ihm Zeit lassen, um die Heilung von kranken Bäumen zu ermöglichen. Der Halbmond hingegen ist der perfekte Zeitpunkt für den Anbau von Gemüse, das gepflanzt und gesät werden muss. Hinter dieser Weisheit verbirgt sich so viel Erfahrung, und selbst wenn die Wissenschaft diese Thesen noch nie überprüft hat, lohnt es sich diese alten Weisheiten mit Neugier, aber auch mit Respekt zu betrachten. Und dann sagt sogar Rompisassi, der die Erde kennt, er fühle eine andere Energie, wenn er während der verschiedenen Mondphasen gräbt! 

Und zu guter letzt ... welchen Zusammenhang hat  der Mond mit unseren Haaren? Nun, wenn der Mond es schafft, die Ozeane zu bewegen, ist es realistisch zu glauben, dass er auch einen Einfluss auf die Energien unseres Körpers haben kann, insbesondere auf das Wachstum Haaren! Deshalb widme dich während des Neumonds am besten Schönheitsbehandlungen, während die Haare während des Halbmondes oder des Vollmondes geschnitten werden. Diva überprüft immer den Kalender! Die Mondphasen wechseln sich innerhalb eines Monats ab, da zwischen einer neuen und einer anderen Mondphase 29 Tage vergehen. Wenn du also diesen Monat den Termin verpasst hast, mach dir keine Sorgen und nimm den nächsten! Unabhängig davon, ob du an die Weisheit des Volkes glaubst oder wie ich auf die Wissenschaft vertraust, muss anerkannt werden, dass unser blauer Planet von einem Gleichgewicht geprägt ist und dass wir  trotz Chemie, Biologie, Physik und anderer wissenschaftlicher Disziplinen noch nicht in der Lage sind, alle Mechanismen der Erde vollständig zu verstehen. Unser blauer Planet ist – und wir grünen Herzen wissen das genau – ein Ort aus Leben und Emotionen, aus Gleichgewicht und Lebensraum, aus Perfektion und Unvollkommenheit!