Der Wind, die Kraft der Natur!

Er verwirrt dein Haar, streichelt dein Gesicht, macht deine Kleidung trocken, bewegt die Blätter der Mühlen und Turbinen: es ist der Wind! Und es gibt einen sehr wichtigen Tag, der unserem Blauen Planeten gewidmet ist: Weltwindtag! Er wird am 15. Juni gefeiert und es ist ein Tag, der von WindEurope und GWEC (Global Wind Energy Council) erstmals 2007 ins Leben gerufen wurde. 
In seiner ersten Ausgabe umfasste er 18 europäische Länder. Heute ist der Wind die Grundlage der Windenergie, einer erneuerbaren Energiequelle, die im Mittelpunkt der Politik für nachhaltige Entwicklung steht, in die die Regierungen beschlossen haben zu investieren. 

Denn heute ist es notwendig, ein grünes Herz zu haben, um uns allen eine Zukunft auf diesem schönen Planeten zu garantieren. Auch deshalb ist die Windenergiebranche in den letzten Jahren, seit der Gründung dieses Tages, enorm gewachsen. Nach Angaben des Global Wind Energy Council wird der Windmarkt bis 2020 60 GW Energie produzieren können und bis 2022 werden es insgesamt 840 GW sein! Eine echte globale Trendwende für den Wind. Deshalb versuchen viele Regionen auf der ganzen Welt, ihr Potenzial zur Erzeugung sauberer Energie zu erschließen, wie Russland, Vietnam und Saudi-Arabien.  

Und ihr, meine Freunde, wisst ihr, was der Wind ist? Manchmal kommt er wie eine leichte Brise, die die Blätter auf den Bäumen tanzen lässt, manchmal bläst er so heftig, um beängstigend zu sein!


Aber wie entsteht er? Der Wind entsteht, weil sich die in der Atmosphäre vorhandenen vertikalen und horizontalen Luftmassen ständig bewegen. Wenn eine Masse an heißer Luft aufsteigt, beginnt sie abzukühlen und sich in der Nähe zu verteilen. Wenn es abkühlt, geht es nach unten und verteilt sich wieder. An der Basis der aufsteigenden Heißluftsäule entsteht ein Bereich namens "Tiefdruckbereich": Stattdessen gibt es an den Stellen, an denen die gekühlte Luft nach unten fällt, einen Bereich namens "Hochdruckbereich". 

Da unser blauer Planet auf dem Gleichgewicht der Energien basiert, versucht die Atmosphäre ständig, ihr Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Luft neigt also dazu, sich von Hoch- in Tiefdruckgebiete zu bewegen und diese resultierende Bewegung wird als .... Wind bezeichnet! Je höher die Druckdifferenz zwischen zwei Luftmassen ist, desto intensiver werden die Winde sein. Die Natur ist unglaublich, nicht wahr? Heute wissen wir, wie diese Naturphänomene funktionieren, auch wenn uns manchmal die Gesamtvision fehlt. 

Denke daran, dass ohne Wind das Leben auf der Erde nicht möglich wäre! Denn es ist der Wind, der die Wärme auf der Erde verteilt, das Klima einheitlich macht und das Leben gedeiht. Früher waren die Menschen vom Wind fasziniert, aber sie wussten nicht, woher er kam. So stellten sie sich vor, dass der Wind, wie so viele andere Naturphänomene, das Werk der Götter war: Vayu, der indische Gott des Windes; Eolo, Borea, Euro Apeliote und Zefiro im antiken Griechenland, die Korrespondenz mit den römischen Göttern finden. In der nordischen Mythologie hingegen war der Gott des Windes Njororor. Stribog ist der Gott des Windes in der slawischen Mythologie. 
Mit anderen Worten, der Mensch hat schon immer den Himmel betrachtet und sich über die Geheimnisse unseres Planeten Gedanken gemacht. Heute wissen wir dank der Wissenschaft, wie wirklich jeder Ort auf der Erde und jedes Naturphänomen eng mit unserem Leben und mit dem jedes Lebewesens verbunden ist. Deshalb kümmern wir uns um die Erde! Und deshalb haben wir unser Leben immer in Bezug auf Naturphänomene organisiert. So baute der Mensch im Jahr 300 v. Chr. die ersten Windmühlen und fand Wege, die Kraft des Windes zur Energiegewinnung zu nutzen. Und auch zum Spaß, denn der Drachen wurde vor 2500 Jahren in China geboren! Heute erinnern uns die Windturbinen an unser Versprechen an den Planeten: ihn zu respektieren, denn ein lebendiges Grün ist möglich. Um den Windtag in der Familie zu feiern, einen nachhaltigen Lebensstil anzunehmen und für heute.... einen schönen Drachen fliegen zu lassen!